Ein Anfang?

Den Versprechen der Politiker folgen Resultate.

Als Folge des Besuches der Überlebenszelte am Montag, den 04. Februar, hat die Vize-Gouverneurin Anna Mityanina angeordnet, dass die Stadt ihrerseit Unterkünfte für die Obdachlosen eröffnet.

Vier Zelte wurden errichtet: in Obuchowa, Kuschelewka, im Bezirk Moskowsky in der Nähe von Nochlechka und eines im Bezirk Newsky, am rechten Ufer des Flusses Newa.
Von unterschiedlicher Grösse bieten diese Notunterkünfte 45 Personen Schutz. Die Kosten gehen zu Lasten der Bezirksverwaltungen.

Zweifelsohne ein erster Schritt, wenn angesichts der Problematik mit mehr als 60’000 Obdachlosen die Massnahme eher symbolisch als effizient sind. Für die petersburger Verwaltung bleibt also noch viel zu tun.

Eine neue Politik?
Anna Wladimirowna hat die regionalen Verwaltungen ebenfalls mit der Ausarbeitung von Regeln beauftragt, die den Obdachlosen ohne Ausweise die Aufnahme in den Krankenhäusern erleichtert und dass ihnen Papiere ausgestellt und sie in sozialen Institutionen integriert werden können.
Im weiteren wurde das Komitee für Sozialpolitik angewiesen, in den Rechsvorschriften die notwendigen Änderungen vorzunehmen, damit die Obdachlosen von den staatlichen Sozialinstituten eine minimale Hilfe erhalten, dass sie essen erhalten, die Nächte in geheizten Unterkünften verbringen und sich kleiden können.

Ein Umschwung?
Wir sind positiver Hoffnung, dass dieses durch Frau Matyanina lancierte neue Vorgehen eine soziale Wende für St. Petersburg bedeutet. Die Obdachlosen unserer Stadt können damit vom Staat eine realistischere Hilfe erhalten, um so von der Strasse wegzukommen und ein normales Leben.

Retten Sie Leben, Unterstützen Sie die Überlebenszelte

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