Protokoll zur Generalversammlung der Organisation Nochlezhka Suisse Solidaire, 1.April 2011

Beginn der Sitzung: 19:15h

Anwesend: Pierre Jaccard, Natacha Gal, Nicole Ghali, Andrea Rajman, Olivier Dumont
Entschuldigt: Stefano Albino, Philippe Party, Carla Cordin, Jean-David Rochat, Jean-Paul Périat Geneviève Levine, Maria Roth Bernasconi, Liliane Maury Pasquier

Anerkennung der Finanzen von Mitte 2009 bis Ende 2010
Der Präsident informiert über das Folgende.
Das Saldo des Postcheckkonto beträgt im Moment 3‘154 Franken. Die Spenden wurden folgendermassen aufgeteilt:
10% für die Administration, 5% für das Honorar der Treuhänder, 15% als Reseve für Nochlezhka und 70% zu Gunsten von Nochlezhka-Aktionen. Die Mitleiderbeiträge wurden für die Verwaltungsgebühren gebraucht.
Das Vereinskonto betrifft die Investitionen des Präsidenten, des Vizepräsidenten und der ehemaligen Verantworlichen für den Einkauf der Medikamente.
Abschliessend informiert der Präsident darüber, dass sich die Zahl der Mitglieder in diesem Jahr mehr als verdoppelt hat.

Entlastung des Komitees und der Treuhand
Die Konti wurden auf Übereinstimmung kontrolliert und als solches angenommen.

Wahl des Komitees
Der Präsident informiert darüber, dass die Mitglieder des Komitees, der Vizepräsident und der Kassier, abwesend an diesem Abend, ihr Amt nicht niederlegen wollen. Die Mitglieder des Komitees verlängern durch die Zustimmung des Vereins ihre Funktion.

Bericht über die Aktionen
Hier wird festgestellt, dass es sehr schwierig ist die sozialen Probleme Russlands zu lösen. Der Grossteil der Spender kommt aus der mittleren Schicht im Wohlstandsgefälle, die gesammelten Spenden betragen nur sehr selten 500 Franken. Es ist das Ziel vonN.S.S. die allgemeinen Ausgaben so stark wie möglich zu minimieren, um den grössten Spendenanteil an Nochlezhka überweisen zu können. Diese Gebühren werden von den Vereinsbeiträgen und den 15% (Verwaltung und Treuhand) gedeckt.
Zusammenfassend: vom 1.September 2008 bis zum 31.Dezember 2010 hat N.S.S. 23‘495Franken an Nochlezhka überwiesen. Davon gingen 4‘045 Franken an Medikamente und elektronisches Material. Alle Informationen dazu findet man auf unserer Homepage.

Zukunftsperspektiven
Der Gründer von Nochlezhka, Maxim Egorov, wird vom 10. Bis 12. Mai 2011 auf dem Menschenrechts-Gericht der UNO in Genf sein. N.S.S. wird diese Gelegenheit nutzen und in Genf einen Vortrag über die Menschenrechte in Russland organisieren, ein wenig bekanntes Problem. Die Medien werden herangezogen und die Parlamentarier,  Unterstützer der Organisation, werden kontaktiert, damit sie Maxim Egorov kennen lernen.
Das dauerhafte Projekt, das NSS letztes Jahr versucht hat auf die Beine zu stellen wird nun von Maxim Egorov in Angriff genommen. Es wäre das Ziel die alkoholabhängigen Sans-Papiers und die von Nochlezhka unterstützten Obdachlosen wieder ins normale Leben einzugliedern und das Personal besser auszubilden, damit das Projekt nach dreijährigem Bestehen wirtschaftlich unabhängig sein kann. Dieses Projekt ist die einzige Möglichkeit, um noch mehr humanitäre Hilfe zu leisten.
Im Jahr 2011 wird sich die humanitäre Hilfe noch mehr auf den Nachtbus und das Überlebenszelt konzentrieren.

Definition der nächsten Kampagne zur Spendensuche
Die nächste Spendensuche-Kampagne betrifft den Nachtbus.
Nochlezhka braucht Unterstütung um die nächsten 12 Monate zu finanzieren. Mit einem Budget von 49‘810.- kann nicht einmal die Hälfte der Kosten gedeckt werden.

Bericht von der Basler Sektion
Anna Hodel von der N.S.S.B. hat mit der Novartis Kontakt aufgenommen, um Möglichkeiten einer Medikamenten-Spende abzuklären. Die Novartis hat in Sankt Petersburg eine Filiale eröffnet. Dies würde die heikle Frage der Dosierung und des Transportes lösen.
Die Patentante von Anna-Lena hat Vita-Merfen im Wert von 500 Franken nach Sankt Petersburg transportiert.
Das Komitee der N.S.S.B. organisert ein Benefizkonzert für Nochlezhka. Dies findet am Feitag, dem 15.April 2011 in der SkuBar der Universität Basel, am Petersgraben 50, statt.
Am 09.04.2011 macht das N.S.S.B.-Komitee einen Fohmarkt zu Gunsten von Nochlezhka. Es wurden 300 Franken eingenommen.

Beitrittsanfrage zur Fedevaco (Fédération Vaudoise de Coopération)
Die Bedingung des zweijährigen Bestehens ist nun erfülllt. NSS ist dabei sich für einen Beitritt zur FEDEVACO zu bewerben.
Zwei Gönner wurden gefunden, die EPER und das CSR, Centre sanitaire suisse. Das CSR hat nun einen Vorbehalt auferlegt, da Russland nicht auf der Liste der Entwicklungsländer der OECD steht.
Dieser Beitritt würde uns Zugang zu ihrer Organisation und zu einem für die Verbreitung besimmten (Ausstellungen, Plakatieren etc.) Fond ermöglichen, wir profitierten von ihrem Fachwissen und von ihren Kursangeboten zur  Lancierung von günstig durchführbaren Projekten.
Die Gebühren würden jährlich 400.- betragen.
Die genannten Argumente sprechen für einen Beitritt. Der Beitritt wurde von den anwesenden Personen angenommen.

Gedanken bezüglich einer möglichen Fotoausstellung
Eine solche Ausstellung muss mit einer anderen Aktion einhergehen, um ein Zielpublikum anzusprechen, das zu spenden bereit ist. Es ist selten, dass die Leute Geld spenden, nachdem sie nur Fotos gesehen haben. N.S.S. kümmert sich um diese Ausstellung und hofft bis Ende Jahr ein Ergebnis präsentieren zu können.

Diverses
Der Präsident von Nochlezhka, Zoia Solovieva, teilt uns mit, dass der Mietvertrag mit Nochlezhka um fünf Jahre verlängert wurde. Sie haben noch keine Information betreffend des grossen Vorhabens das Quartier umzugestalten, in dem sie sich befinden.
Zoia infromiert darüber, dass die Diakonie Hamburg nicht wie jedes Jahr die erhofften 100‘000 Euro, sondern nur noch 40‘000 Euro spenden wird. Nochlezhka macht nun bei der Diakonie Stuttgart eine Anfrage nach 30‘000 Euro.
Das Überlebenszelt war nun 118 Tage (und Nächte) in Betrieb, seit dem 1.Dezember 2010. Es hat 482 Menschen einen Notunterschlupf ermöglicht; es gab 5‘560 Übernachtungen und 112 Menschen konnten mit medizinischer Hilfe versorgt werden. 11‘800 Mahlzeiten wurden verteilt – Frühstück und Abendessen; und während 4 Monaten hat der Sozialarbeiter von Nochlezhka Beratungen in allen möglichenFormen gegeben.
Die Kommunikation zwischen Nochlezhka und N.S.S. hat sich deutlich verbessert seit dem Jahr 2010.

Ende der Sitzung: 21:45h

Das Komitee
 

 

 

 

 

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